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Andrew Spaventa sieht sich Vorwürfen wegen eines $74 Millionen-KI-Pre-IPO-Boiler-Room-Betrugs ausgesetzt

Die SEC hat den ehemaligen Broker Andrew Spaventa und seine Firma auf Long Island beschuldigt, ein Boiler-Room-Unternehmen im Wert von $74 Millionen betrieben zu haben, das Pre-IPO-Anteile von KI-fokussierten Unternehmen an Hunderte von Kleinanlegern, darunter Rentner, verkaufte.

Porträt von Andrew Spaventa in einem Gerichtssaal

Was ist passiert?

Andrew Spaventa, ein ehemaliger Broker, der The Spaventa Group leitet, wurde in einer Beschwerde der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) genannt. Die Regulierungsbehörde wirft der Firma vor, ein groß angelegtes „Boiler-Room" betrieben zu haben, das Anteile privater, KI-bezogener Unternehmen wie SpaceX, Anduril, Anthropic und Perplexity vor deren Börsengang verkaufte. Laut SEC wurden mehr als 800 Investoren, davon über 650, die höchstens $100.000 investierten, und über 100 Rentner über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren von Dezember 2020 bis Juni 2025 zum Kauf dieser Anteile überredet. Die Beschwerde besagt, dass das Schema mehr als $74 Millionen für elf private Fonds mit Sitz auf Long Island und New Jersey generierte.

„Boiler-Room sammelte $74 Millionen, indem es Rentnern Anteile von SpaceX, Anduril, Anthropic und Perplexity verkaufte und dabei ‚massive versteckte Gebühren' einnahm", behauptet die SEC.

Warum ist das wichtig?

Der Fall verdeutlicht die zunehmende regulatorische Kontrolle des boomenden Pre-IPO-Marktes, in dem Anteile privater Unternehmen für Kleinanleger, die nach wachstumsstarken KI-Unternehmen suchen, zu begehrten Wertpapieren geworden sind. Die SEC wirft den Investoren im Durchschnitt einen Aufschlag von 46 Prozent über dem Preis zu, den die Unternehmen selbst für die Anteile bezahlt haben, wobei einige Aufschläge bis zu 91 Prozent erreichten. Sollte dies zutreffen, könnten solche überhöhten Preise und nicht offengelegten Gebühren das Vertrauen in Investitionen in den Privatmarkt untergraben und verwundbare Rentner erheblichen finanziellen Verlusten aussetzen.

Wie geht es weiter?

Die Beschwerde wurde im Southern District of New York eingereicht. Spaventa bestreitet die Vorwürfe, und die Angelegenheit wird nun durch das Bundesgerichtssystem gehen. Beobachter erwarten, dass die SEC weiterhin ähnliche Fälle verfolgt, da die Nachfrage nach Eigenkapital privater Unternehmen hoch bleibt, und das Ergebnis könnte zukünftige Durchsetzungsmaßnahmen und Offenlegungspflichten für Pre-IPO-Angebote prägen.

Highlights von Risikokapital-Finanzierungsrunden

Während der SEC-Fall weiterläuft, bleibt die europäische Risikokapital-Szene aktiv. Bedeutende Deals umfassen:

  • Gravis Robotics, ein Entwickler autonomer Baumaschinen mit Standorten in Zürich, Austin und Oxford, sicherte sich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von $200 Millionen, angeführt von SoftBank.
  • Peripheral, ein in Toronto ansässiges KI-Unternehmen, das Live-Sportvideos in 3-D-Erlebnisse verwandelt, sammelte $8.7 Millionen Seed-Kapital von Deloitte Ventures, Inovia Capital, Khosla Ventures und Entrepreneurs First.
  • Entravel Group, ein US-Anbieter von Buchungs-Infrastruktur für Reisen, erhielt $7.5 Millionen von Ethereal Ventures, Finality Capital und mehreren anderen Investoren.
  • InifiniG, ein Unternehmen aus Los Gatos, das Mobilfunkabdeckung für Bürogebäude anbietet, schloss eine Seed-Runde in Höhe von $5.2 Millionen ab, angeführt von J2 Ventures und Stormbreaker Ventures.
  • Space, ein Startup aus San Francisco für Datenspeicherung, sammelte $2.4 Millionen Pre-Seed-Finanzierung von a16z Speedrun, Golden Ventures, Northside Ventures und Business-Angel-Investoren.